Betriebliches Gesundheitsmanagement & Betriebliche Gesundheitsförderung
Die Ernährungs-Docs im NDR: Mit Eiweiß eine Leberentzündung verhindern Sendung vom 30.01.2017 „Wer hätte das gedacht! Eine ziemlich geile Sache.“ „Das macht mir große Sorgen, weil es ist so ein stilles Leiden und nicht zu wissen, was hat das für Auswirkungen auf meine Gesundheit – auf die nächsten Jahre. Ich bin Jens Lechte, 50 Jahre alt und ich habe eine Fettleber.“ Immer wieder wurde Jens Lechte die gleiche Frage gestellt: Trinken Sie Alkohol? Regelmäßig? Und immer wieder antworte er: Nein. Die Vermutung der Ärzte hinter dieser Frage war lange Zeit: Alkoholische Fettleber. „An was es liegt oder was ich hätte verändern können – das hat mir keiner gesagt.“ Doch bei den Ernährungs-Docs brachte die Berechnung seines persönlichen FLI – dem sogenannten Fettleberindex – endlich Licht ins Dunkel: Jens Lechte leidet an einer nichtalkoholischen Fettleber – wenngleich weit verbreitet, wird sie zu selten wahrgenommen und diagnostiziert. Sein FLI lag bei einem Wert von 95, was eine deutlich verfettete Leber bedeutet. Der normale Fettgehalt in der Leber liegt bei ca. 5 %, bei Herr Lichte waren es geschätzt um die 40 bis 45 % Fett! Doch was ist hier im Leben von Herr Lechte schief gelaufen? Und kann er die Uhr wieder zurückdrehen? Schauen Sie selbst! Sie werden überrascht sein, was er in nur 5 Monaten erreicht hat …

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement geht es um einen systematisch gesteuerten Ansatz von Organisations- und Personalentwicklung. Unternehmen profitieren zudem seit einigen Jahren davon, dass sie ihren Mitarbeitern über diese Form einkommenssteuerfrei Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (Präventionskurse) im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) anbieten können.

Nach Badura/Walter, 2008, siedelt sich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als „… die Entwicklung betrieblicher Rahmenbedingungen, betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit und Organisation und die Befähigung zum gesundheitsförderlichen Verhalten der Mitarbeiter(innen)innen und Mitarbeiter(innen) zum Ziel hat” an. Sie kommt dem Unternehmen und den Mitarbeiter(innen)n gleichermaßen zugute. Modernes BGM beschäftigt sich also mit:

der Kompetenz des Individuums, Gesundheitspotenziale auszuschöpfen,
der Selbstregulationskompetenz sowie dem
Erhöhen der „Employability“.
Employability steht für die Beschäftigungsfähigkeit, und diese für die Kernkompetenz des modernen Arbeitnehmers. (Wiese, 2004; Sennett, 2006)[5]

Ich setze mich gerne für Sie ein, z.B. durch Umsetzung von Präventionsmaßnahmen, als Moderatorin beziehungsweise Prozessbegleiterin für:

einen Kontakt zum Betrieb (mit und ohne Unterstützung einer Krankenkasse)
die (Mit)Entwicklung von Konzepten und unterstützenden Maßnahmen
die Unterstützung per Analysen, Befragungen von Mitarbeitern
die Beratung und Begleitung von Arbeits- und Steuerungsgruppen „Gesundheit“
das Moderieren von Gesundheitszirkeln
Führungskräfteschulungen und
eine Evaluation.

[5] Blumenschein B (2014) Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – was ist das eigentlich. Zukunftsorientiertes Arbeitsfeld für Ernährungsfachkräfte. VFEDaktuell 140: 8-16

Was ist Betriebliche Gesundheitsförderung?

Betriebliche Gesundheitsförderung ist quasi ein Sammelbegriff für Strategien, die auf das Beeinflussen von gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen von Menschen abzielen. Gesundheitsförde¬rung ist damit z.B. ein wichtiger Bestandteil des Bildungs- und Er¬ziehungsauftrags im Rahmen der Prävention(-smedizin). U.a. das Gesundheitsamt Münster bietet Kindergärten und Schulen im Rahmen der Prävention verschiedene Aktionen, in denen es z.B. um die Zahngesundheit geht. Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen gelten laut Leitfaden Prävention (Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 9. Januar 2017) in besonderer Weise als Ort für Gesundheitsförderung, weil hier Kinder in einer Lebensphase erreicht werden, in der gesundheitsförderliche Erlebens- und Verhaltensweisen entscheidend beeinflusst und geprägt werden können. Gesundheitsförderung beinhaltet, besonders im Ernährungsbereich, das praktische Umsetzen von entwickelten Präventionsmaßnahmen, z.B.

  • Vorträge
  • Seminare
  • Workshops
  • Aktionstage
  • Inhouse-Schulungen
  • Kochkurse/-trainings

Gesundheitsförderung, im Sinne der Salutogenese (Entstehung von Gesundheit) steht für den Gewinn durch das Verbessern der Bedingungen.

Für gesundheitsförderliche Themen und Maßnahmen in Ihrem Unternehmen bin ich gerne für Sie da - nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf unter mail@et-blumenschein.de oder 02534 - 6466984, ich freue mich.